Meditatives

Kutter am Strand
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Bildbetrachtung



Vogelhaus
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Foto: Schwester Eva-Maria Mönning / Entnommen den Webseiten des Missions- und Sozialwerks „Hoffnungsträger (HTR) e.V.“


Zwischen Himmel und Erde


steht diese Meise auf ihren Beinchen, auf festem Grund, wohl behütet. Nährt sich. Ganz bei sich, ganz selbstvergessen. Vertrauend dem Gabengeber. Immer wieder.
Welch ein symbolisches Bild…
Was spielt sich alles ab in dieser „Zwischenzeit “, zu allen Zeiten, an allen Orten. Gutes, Böses, Großartiges, Kleinkariertes, Gewaltiges, Zärtliches…
Aber auch dieses:

„Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Ganz allein und verlassen von Mensch und Gott
Zwischen Himmel und Erde ausgestreckt,
Dort am Kreuz…“ (Nach einem Lied des Ehepaares Frey.)


Das ist passiert, damit wir so entlastet, so unbekümmert und frei wie der kleine Vogel unser Dasein genießen können, im Vertrauen auf den Gabengeber:

„Gott gebe mir nur jeden Tag,
So viel ich darf, zum Leben.
Er gibt‘s dem Sperling auf dem Dach;
Wie sollt er's mir nicht geben!“ (Nach Matthias Claudius)


Eine Idee von Walter Sohn

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Andachten / Meditationen


DIE BESONDERE GESCHICHTE


Einladen zum Glauben

Ein Liebhaber der Musik von Bach zu sein oder zu werden
ist einfach, man muß nur ein Stück von ihm für sich selbst
entdeckt haben, dann will man einfach mehr. Abgesehen
von den genialen Ausmaßen seiner Kompositionen hat
er immer klug die Texte zu seiner Musik gewählt, selbst
geschrieben oder schreiben lassen. Da ist mir ein schlichtes
Bass-Rezitativ aus der Advents-Kantate 61 „Nun komm,
der Heiden Heiland“, ganz wichtig geworden. Es ist der
Track Nummer 4 mit dem Text aus Offenbarung 3, 20:
„Siehe, siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an,
so jemand meine Stimme hören wird
und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und
das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“
Die Streicher des Orchesters sind gehalten, die Begleitmusik
nur zu zupfen, um den Charakter des Anklopfens
zu unterstreichen. – Hörbeispiel siehe unten.
Ich benutze gern diese Stelle, um zu zeigen, wie „Missionar“
Bach zum Glauben einlädt.

Jesus klopft an. Er kennt viele Anklopfarten: Da ist eine
stille Stunde zum Nachsinnen, da ist eine Krise, die zu
bewältigen ist, eine Krankheit, ein Todesfall im Umfeld,
die uns den Ernst des Lebens vor Augen führen. –
Jesus klopft an. Wir brauchen nur seine Stimme zu hören
und unsere (Herzens-)Tür ein Stück aufzumachen, schon
beginnt er in unserem Innern zu wirken. Am Schluss hält
er mit uns das Abendmahl. Was heißt das? Diese Frage
stellte Prediger Ulrich Parzany bei ProChrist 2013 jeden
Abend vor Veranstaltungsende und antwortete selbst:
Jesus will Lebensgemeinschaft mit uns haben.
Und genau dazu will Bach einladen. Schon zu seiner Zeit.
So auch heute. Ein hochaktuelles Stück.

...Walter Sohn


Quelle: Youtube / Untertitel: Walter Sohn
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Lebensbilder


Bücher/Rezensionen


Gleich zwei relativ neue Bücher aus der Feder von Titus Müller, einem sehr erfolgreichen Gegenwarts-Bestsellerautoren sollen hier kurz vorgestellt werden. Beide Werke sind „fromme“ Literatur, professionell recherchierte und ergänzte, phantasiereich ausgeschmückte und meisterhaft erzählte Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament.


DIE STIMME DES SCHÖPFERS

Erzählungen aus dem Alten Testament

Die Stimme de Schöpfers Die Bibel berichtet über manche Ereignisse und Personen nur knapp, und leicht wird beim Lesen übersehen, wie umwälzend und großartig die geschilderten Begebenheiten waren. Titus Müller hat sich in die Situationen hineingedacht. Er erzählt sie emotional packend und auf eine Weise, wie sie die Beteiligten damals erlebt haben könnten. Die Geschichten enthalten historische Hintergründe, gekonnt verwoben durch einen meisterhaften Schreibstil. Das Ergebnis: ein faszinierendes Leseerlebnis – als wäre man mittendrin. Eine wunderbare Lektüre für alle, die bekannte Geschichten aus dem Alten Testament neu erleben möchten.

DER DEN STURM STILLT

Begegnungen mit Jesus

Der den Sturm stillt Wir glauben, Jesus zu kennen. Aber ist uns die Brisanz der Dinge, die er vor zweitausend Jahren gesagt und getan hat, wirklich bewusst? Die Bibel berichtet nur knapp, und wir übersehen beim Lesen häufig, wie umwälzend, unfassbar und großartig die Begebenheiten waren, die geschildert werden. Titus Müller hat die Hintergründe recherchiert und sich in die Situationen hineingedacht. Er erzählt sie emotional packend, und es fühlt sich an, als wären wir live dabei. Kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit, und entdecken Sie, was es beispielsweise für einen römischen Hauptmann bedeutete, das Legionslager zu verlassen, zu Jesus zu gehen und ihn zu bitten, seinen Diener zu heilen. Oder wie es bei der Volksmenge ankam, dass Jesus einen Zöllner am Zollhaus ansprach und ihn einlud, sein Jünger zu werden. Lassen Sie sich ganz neu von der Aktualität und Großartigkeit der biblischen Geschichten berühren.
Verlagswerbetexte



Titus Müller Titus Müller, geboren 1977, lebte lange in Berlin, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift „Federwelt“. Seine zeithistorischen Romane wie „Tanz unter Sternen“ (2011), „Nachtauge“ (2013) und „Berlin, Feuerland“ (2015) begeisterten viele Leser. Titus Müller lebt heute mit seiner Familie bei München, ist Mitglied des PEN-Clubs und wurde u.a. mit dem C.S. Lewis-Preis und dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet. 2016 erhielt er den Homer-Preis. „Titus Müller ist der Meister der spannenden Verbindung geschichtsträchtiger Themen mit fiktiven Schicksalen", urteilte der „Wiesbadener Kurier. “


Auf ein ganz aktuelles Buch von Ulrich Parzany, das es inzwischen nicht nur in gedruckter Form, sondern auch als auch E-Book – 3 € günstiger! – gibt, möchte ich aufmerksam machen:

„WAS NUN, KIRCHE?“

"Was nun Kirche"

Der Klappentext Nr. 1 dazu lautet:

Ulrich Parzany ist alarmiert: Was ist los in der EKD? Gottesdienste werden immer weniger besucht, viele Menschen treten ganz aus der Kirche aus.
Doch Chancen werden nur selten genutzt. Stattdessen wird die Grundlage des Wortes Gottes immer weiter verlassen, der stellvertretende Sühnetod Jesu wird als überholte Vorstellung abgetan, eine falsch verstandene Toleranz als Gebot über alles gesetzt. Schonungslos und pointiert legt der bekannte Pfarrer wunde Punkte offen. Wer das Fundament der Heiligen Schrift verlässt, braucht sich nicht wundern, wenn bald alles dem Zeitgeist preisgegeben ist. Gleichzeitig zeigt er, warum er der Kirche dennoch treu bleibt. Es gibt Hoffnung - ergreifen wir sie.

Klappentext Nr. 2 lautet:

„Ich möchte Mut in schwierigen Zeiten machen. Ich will Fehlentwicklungen und Konflikte beschreiben. Ich will nicht um den heißen Brei reden. Ich kann verstehen, dass engagierte Christen die evangelischen Kirchen verlassen. Ich will begründen, warum ich es nicht getan habe. Ich will zeigen, wie in den Landeskirchen die Gemeinde des Jesus Christus gebaut und gesammelt wird und werden kann. Ich schreibe gegen Resignation. Auch gegen meine eigene. Ich weiß: Wer schweigt, fördert, was im Gange ist.“

Angehängt ist noch eine Rezension von pro-kompakt zu diesem Buch zu lesen.

Ich will dem noch hinzufügen, dass dieses Thema offensichtlich Ulrich Parzanys gegenwärtig dominierendes Thema ist. Wir erinnern uns, dass er zu Beginn des vergangenen Jahres ein „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“ gegründet hat, dem inzwischen mehr als 1.400 Menschen angehören. Ich habe dazu Broschüren mit dem Gründungs-Kommuniqué verkauft/verteilt – ich besitze immer noch einige Exemplare.
Ich habe das Buch inzwischen durchgearbeitet – mit Lesen allein kommt man nicht weit! – und bin geradezu begeistert, mit welch theologisch-historischem Sachverstand und mit welch journalistisch-schriftstellerischer Brillianz er nicht nur auf Fehlentwicklungen der EKD hinweist, sondern hoffnungsvolle Wege zu deren Überwindung aufzeigt. An dieser Stelle eine ganz herzliche Empfehlung, sich dieses Buch zu besorgen und das dringliche Thema sich zu Eigen zu machen! Vielleicht läßt sich dieses Buch auch ausführlich in der Gemeinde besprechen.

Walter Sohn

Rezension von pro-kompakt als PDF-Download

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